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Umsonst & Draußen im Frühling

17. Mai 2017 | Kategorie Am Meer, Aktivitäten

Endlich Frühling! Sonnige Temperaturen und ein buntes Allerlei an Möglichkeiten locken nach dem kalten Winter endlich nach draußen. Wir haben euch 8 Tipps für einen Tag im Freien zusammengestellt, die ihr kostenlos bzw. für einen kleinen Obolus erleben könnt.

Tipp 1: [Ein Strandspaziergang von Warnemünde bis nach Wilhelmshöhe]

Vom Hostel aus könnt ihr einen ausgedehnten Spaziergang Richtung Strand starten. Von hier seid ihr zu Fuß in 15 Minuten am schönsten Strand der Ostseeküste. Vor der Tour könnt ihr euch entweder im Hostel mit einem leckeren Frühstück stärken oder euch auf dem Weg am Alten Strom vorbei mit einem leckeren Fischbrötchen versorgen. Am Teepott angekommen heißt es Schuhe ausziehen (natürlich kann man die bei kälteren Temperaturen auch anlassen) und ab an den Strand. Von hier habt ihr 4,5 km Strand vor der Nase, die sich perfekt eignen für einen ausgedehnten Spaziergang bis nach Wilhelmshöhe.

Zwischendurch könnt ihr es euch mit einer Decke am Strand bequem machen und den Möwen am Himmel zuschauen, wie sie nach Fischen Ausschau halten. In Wilhelmshöhe angekommen könnt ihr entweder eine kleine Pause in der Ausflugsgaststätte einlegen oder sogar noch weiter marschieren. Wer den Weg zurück nicht mehr schafft, kann in Diedrichshagen in den Bus zurück nach Warnemünde einsteigen.

Tipp 2: [Botanischer Garten in Rostock]

An der Hamburger Straße in Rostock liegt der Botanische Garten der Universität Rostock, der gerade im Frühling ein tolles Ausflugsziel ist. Auf der 7,8 Hektar großen Fläche findet ihr über 10.000 Pflanzenarten, von denen besonders im Frühling viele in voller Pracht wieder erstrahlen. Gleich am Eingang stehen Kirschbäume, die zur Zeit der Kirschblüte Anfang Mai in voller Blüte stehen und mit ihren rosa Farben ein Hingucker sind. Quer durch den Botanischen Garten findet ihr verschiedene Landschaftsformen, die mit typischen Pflanzenarten bepflanzt sind und zum Schlendern und Entdecken einladen. Ein Highlight ist das Alpinum, welches eine Gebirgs- und Steingartenanlage auf 0,5ha ist. Hier wandert man über eine hügelige Landschaft, die Pflanzen aller wichtigen Berg- und Gebirgsregionen der Erde beheimatet. Wusstet ihr vorher welche Pflanzen im Himalaya oder im Balkangebirge wachsen? Wir auch nicht. Ausgestattet mit einem kleinen Picknick, einer Decke und einem guten Buch kann man hier bei gutem Wetter die Natur genießen.

Grün, grüner, Botanischer Garten in Rostock// Bild: Von Marcus Sümnick - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6921373

Tipp 3: [Bummeln aufm Flohmarkt]

Was gibt es schöneres als an einem Sonntag gemütlich über den Flohmarkt zu schlendern? In den Frühlings- und Sommermonaten findet fast jedes Wochenende woanders ein Flohmarkt statt und lädt euch zum Bummeln und Stöbern ein. Regelmäßige Flohmärkte finden an folgenden Standorten statt:

  • Südstadt Trödelmarkt (Kaufland)

  • Flohmaxx in Roggentin (Globus)

  • Flohmaxx in Sievershagen (Ostseepark)

  • Flohmaxx in Rostock (IKEA)

  • Flohmaxx in Broderstorf (Handelshof)

Tipp 4: [Grillen am Stadthafen]

Der Rostocker Stadthafen ist bei warmen Temperaturen ein Tummelplatz für Grill-Fans, Kubb-Spieler, Wasserliebhaber und Boote-Gucker. Immer direkt am Wasser entlang verläuft eine Promenade, die man vom Kabutzenhof bis zum Speicher entlang schlendern kann. Für einen Grillabend eignen sich die Stufen zwischen den beiden Restaurants Alter Fritz und Carlo 615. Wenn es besonders warm und sonnig ist, solltet ihr rechtzeitig hier, um noch einen muckeligen Platz zu ergattern. Schnappt euch einfach eine Decke, kauft im gegenüberliegenden Supermarkt Einweggrill, Würstchen und Bier und genießt den Abend am Stadthafen.

Ein weiterer schöner Grillspot ist die Spitze der Haedgehalbinsel. Hier kann man die Füße von der Kaikante baumeln lassen und besonders lange die Sonne genießen. Von hier hat man einen traumhaften Blick auf den Sonnenuntergang über dem Rostocker Fischereihafen.

Tipp 5: Nicht ganz umsonst, aber trotzdem super schön: [IGA-Park Rostock]

Auch wenn man am Eingang des IGA-Parks 1€ Eintritt bezahlen muss, wollten wir euch dieses Ausflugsziel nicht vorenthalten. Der Park ist das Überbleibsel der Internationalen Gartenschau, die 2003 in Rostock stattfand und wird seitdem als Erholungsgebiet genutzt. Besonders im Frühling und Frühsommer erstrahlen die Gärten in prächtigen Farben und versprühen einen einzigartigen Duft. Rosenhang, Rhododendronhain und verschiedene Themengärten sind Heimat für einzigartige Blumen und lassen das Herz jedes Gartenfans höher schlagen.

Wer was erleben möchte, kann sich ohne Schuhe auf den Barfuß begeben, der sich über 2km durch die Natur schlängelt. Hier kannst du viele unterschiedliche Untergründe ertasten und an zusätzlichen 16 Stationen Halt machen, um das Baumtelefon, Fühlkästen, die Hangelleiter oder den Barren auszuprobieren. Gerade für Familien mit Kindern ist der Barfußpfad eine coole Abwechslung. Du hast Bock auf eine sportliche Herausforderung? Dann kannst du den Trimm-dich-Pfad angehen, der sich quer durch den IGA-Park zieht. Hier findest du viele Sportgeräte und -stationen an denen du deine körperliche Fitness testen und verbessern kannst. Zwischen all den Attraktionen findest du natürlich genug Platz zum Entspannen und Erholen. Weite Wiesen und versteckte Ecken eignen sich perfekt für ein Picknick oder ein Nickerchen auf der Decke. 

Tipp 6: [Fahrradtour von Rostock nach Warnemünde]

Ab auf’s Fahrrad und schon habt ihr einen tollen Tagesausflug für umme. Eine beliebte Strecke führt vom Neuen Markt in Rostock nach Warnemünde oder in die andere Richtung. Wenn ihr von Warnemünde nach Rostock fahrt, habt ihr gleich die Einkaufsstraße, Museen und andere Ausflugsziele vor der Nase. Die langweilige Route würde euch auf kürzestem Weg entlang der Stadtautobahn Richtung Rostock bringen. Viel schöner wird die Fahrradtour, wenn ihr über die Dörfer fahrt. Weniger Verkehr und mehr Natur machen diese Variante der Tour viiiiel schöner.

Dafür radelt ihr in Warnemünde die Parkstraße entlang Richtung Westen. Hinter dem Friedhof biegt ihr links ab und folgt der Straße bis Diedrichshagen, wo ihr rechts in den Streuwiesenweg einbiegt. Durchquert Diedrichshagen bis zum Kreisverkehr und folgt der Doberaner Landstraße Richtung Elmenhorst, wo ihr euch Richtung Lichtenhagen Dorf orientieren müsst. Sobald ihr Lichtenhagen Dorf durchquert habt, geht’s weiter Richtung Sievershagen. Hier kommt ihr am Ostseepark vorbei, wo ihr über den Parkplatz rechts abbiegt und über einen Feldweg und am Wald vorbei nach Vorweden/Mönckweden radelt. Auf dem Mönckwedener und Vorwedener Weg geht’s nun bis ins Stadtgebiet von Rostock. Als ersten Stadtteil durchqueren Sie Reutershagen, von wo es nun nur noch Richtung Zentrum geht. Die gesamte Strecke ist etwa 23km lang und je nachdem wie schnell oder langsam ihr unterwegs seid, fahrt ihr etwa 1,5 h bis 2h. Fahrt ihr Richtung Warnemünde, könnt ihr euch mit einem leckeren Fischbrötchen oder einem Sprung in die Ostsee belohnen.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie ihr am besten an ein Fahrrad kommt. Die gibt’s natürlich bei uns im Hostel. Hier könnt ihr euch stylische Diamanträder gegen einen kleine Obolus ausleihen, die extra für einen längeren Ausflug auch ein großen Korb haben, in dem ihr alles verstauen könnt.

Tipp 7: [Historischer Stadtrundgang in Rostock]

Die Rostocker Altstadt ist bekannt für ihre historischen Gebäude, die gut erhaltene Stadtmauer, die zum Teil noch steht und die kleinen verwinkelten Gassen, die sich wie ein Netz ausbreiten und zu langen Spaziergängen einladen. Bezahlte Stadtführungen werden in der Saison jeden Tag zu mehreren Uhrzeiten angeboten und beinhalten die markantesten Punkte in der historischen Altstadt. Mit einem guten Stadtplan und ein paar Anhaltspunkten kannst du dich aber auch selber auf den Weg machen und die Altstadt auf eigene Faust erkunden.

Ein guter Startpunkt ist das Kröpeliner Tor. Von hier aus kannst du durch die Wallanlagen zum Kloster zum Heiligen Kreuz spazieren. Gleich daneben liegt der Universitätsplatz mit dem Hauptgebäude der Rostocker Universität. Durch einen schmalen Durchgang kommst du zum Michaeliskloster, das heute Heimat der Fachbibliothek Geschichte der Uni Rostock ist. Hinter dem Haus der Musik liegt auch schon der Rosengarten, wo man auf einer der Parkbänke ein kleines Mäuschen einlegen kann. Wen schon der Mittagshunger plagt, der kann sich bei Pesto Peter mit leckeren Köstlichkeiten versorgen.

Sobald du den Rosengarten durchquert hast, steuerst du auf das Steintor zu, das eines der 7 Rostocker Stadttore ist. Sobald man am Steintor die Straße überquert hat, stößt man auf ein langes Stück der Rostocker Stadtmauer, die sich früher zwischen den 7 Stadttoren um die gesamte Altstadt gezogen hat. Nun befindest du dich in der östlichen Altstadt. Hier läufst du vorbei am Kuhtor und den beiden Kirchen St. Nikolai und St. Petri. Die Nikolaikirche wird heute hauptsächlich für Veranstaltungen wie Konzerte, Stummfilmnächte und Kunst- und Kreativmärkte genutzt.Anders ist es bei der Petrikirche, die übrigens die höchste Kirche in Rostock ist. Hier finden noch regelmäßig Gottesdienste statt. Tagsüber kann die Kirche besichtigt und der Turm bestiegen werden. Von hier oben hast du eine klasse Aussicht über die Rostocker Altstadt und den Hafen. Rund um den Alten Markt, auf dem die Petrikirche steht, befinden sich viele kleine Restaurants und Kneipen.

Wenn man vom Alten Markt wieder Richtung Innenstadt schlendert, kommt man am Katharinenstift vorbei, das heutzutage die Hochschule für Musik und Theater beherbergt. Die neu gebaute Hochschule wurde so in das historische Gebäude eingebaut, das sich ein tolles Bild mit alter und neuer Architektur ergibt. Im sogenannten Katharinensaal finden regelmäßig Veranstaltungen und Konzerte von und mit Studierenden der Hochschule statt. Auf dem Weg durch die nördliche Altstadt kommst du nun noch am Mönchentor und dem Hausbaumhaus vorbei.

Auf dem Neuen Markt stehen die St.-Marien-Kirche und das Rostocker Rathaus. Von hier kannst du die Rostocker Einkaufsmeile auf der Kröpeliner Straße zurück bis zum Kröpeliner Tor entlangbummeln.

Tipp 8: [Drachensteigen lassen am Strand]

Wovon haben wir hier an der Küste genug? Genau! Wind und Sandstrand. Was gibt es schöneres als sich die Kinder zu schnappen und mit einem Drachen den Strand unsicher zu machen. Drachen in jeder Preisklasse bekommt ihr an den unzähligen Souveniershops an der Promenade in Warnemünde. Einmal gekauft, könnt ihr ihn immer wieder benutzen und ihn solange steigen lassen, wie Wind und Wetter es zulassen. Achtet aber bitte immer darauf, dass ihr keine Badegäste und andere Strandbesucher gefährdet. Steigdrachen sind nämlich vom 1. Mai bis 30. September bei Badebetrieb nur dort zugelassen wo ihr niemanden damit belästigt. Außerhalb der Saison könnt ihr euren Drachen überall steigen lassen. Packt euch einfach eine kuschelige Decke und ein kleines Picknick und und schön könnt ihr euch einen schönen Tag am Strand machen.

Bildnachweise:

Altstadt von Rostock mit Blick auf Marienkirche: ©Hansestadt Rostock/ Fotoagentur Nordlicht

Universitätsplatz Rostock: ©Hansestadt Rostock/ Fotoagentur Nordlicht

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